Immersion

Die Kantonsschule Enge führt im Profil «Wirtschaft und Recht» den Immersions-Lehrgang. Das bedeutet konkret, dass der Unterricht ab dem vierten Semester in einigen Fächern nicht in Deutsch, sondern in Englisch stattfindet. Aufgrund des Immersionsunterrichts erhalten die Schüler*innen am Ende ihrer Schulzeit an der KEN zusätzlich zum Maturzeugnis einen Ausweis über den erfolgreichen Abschluss der zweisprachigen Matur in den Sprachen Deutsch und Englisch.

Immersionsfächer und Stundenzahlen

Ab der 2. Klasse beginnt der Immersionsunterricht. Die Schüler*innen werden in der englischen Sprache so vorbereitet, dass sie dem Fachunterricht folgen können.
Fach Zeitraum Stundenzahl
Wirtschaft und Recht 4. – 8. Semester 400
Mathematik 5. – 8. Semester 280
Geschichte 7. – 8. Semester 80
Geografie 5. – 8. Semester 120
Physik 5. – 8. Semester 120
Biologie 7. – 8. Semester 80
Total 2. – 4. Schuljahr 1080

Voraussetzungen und Aufnahme

Pro Jahrgang gibt es eine Immersionsklasse (immer im Profil Wirtschaft und Recht). Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an nicht-muttersprachliche Schüler*innen, die bereit sind, den Mehraufwand für den vertieften Spracherwerb und den immersiven Fachunterricht zu leisten. Besonders gute Englischkenntnisse sind keine Voraussetzung. Auch wenn sich Native Speakers im Alltag bereits souverän auf Englisch verständigen, sollten sie für den Immersionslehrgang unbedingt ein vertieftes Interesse an der Auseinandersetzung mit der jeweiligen Fachsprache mitbringen.

Als massgebendes Aufnahmekriterium gilt deshalb der Notendurchschnitt in den Fächern Deutsch und Mathematik. Hier sind bei Schüler*innen aus der Sekundarstufe die Noten der Aufnahmeprüfung bzw. bei Schüler*innen aus dem Untergymnasium die Erfahrungsnoten des Februar-Zeugnisses massgebend.

Ob eine interessierte Person in den zweisprachigen Lehrgang aufgenommen werden kann, entscheidet die Schulleitung.

Austauschprogramm mit San Francisco

Mit dem Immersionslehrgang ist ein Austausch mit Schulen in San Francisco vorgesehen. Seit der Corona-Pandemie ist dieser Austausch unsicher geworden. Wenn dieser stattfinden kann, reisen die Schüler*innen im November der 3. Klasse im Rahmen der Städtepartnerschaft von Zürich und San Francisco für drei Wochen nach Kalifornien. Sie wohnen in Gastfamilien und besuchen den Unterricht an amerikanischen High Schools. Im darauffolgenden Juni besuchen die amerikanischen Schüler*innen ihre Zürcher Gastgeschwister und nehmen am Unterricht an der Kantonsschule Enge teil und machen Ausflüge, um die Schweiz etwas kennenzulernen. Ist der Austausch nicht möglich, verbringen die Schüler*innen zwei immersive Wochen in Grossbritannien. Mit kleinen Projekten setzen sie sich dabei u.a. mit der britischen Kultur, Geschichte und Wirtschaft auseinander.