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Kantonschule Enge

Zürich

Kantonsschule Enge
Steinentischstrasse 10
8002 Zürich
Tel. 044 286 76 11
 

Leitbild

Unsere Ziele basieren auf dem Maturitätsanerkennungsreglement (MAR) und den Vorgaben des Kantons Zürich bzw. auf der eidgenössischen Berufsmittelschulverordnung und richten sich nach den Rahmenlehrplänen. Sie sollen den Anforderungen einer Mittelschule, den Bedürfnissen der Gesellschaft und den Anliegen der Jugendlichen genügen. Die Kantonsschule Enge strebt auf allen Ebenen (Schülerschaft, Lehrerschaft und Schulleitung) eine gute Ausbildung als Vorbereitung für Studium und Beruf an.

Die Schülerinnen und Schüler erwerben eine breite Allgemeinbildung, die neben den obligatorischen auch fakultative Fächer umfasst. Sie entwickeln geistig, seelisch und körperlich eine ganzheitliche Persönlichkeit. Die wechselseitige Verantwortlichkeit von Individuum und Gemeinschaft erachten sie als grundlegend für ihr Verhalten. Mit einer sinnvoll ausgestalteten Mitsprache nehmen sie an der Gestaltung und Entwicklung der Schule teil. Die Schülerinnen und Schüler zeigen ihr Interesse am Fachwissen durch Einsatz im Unterricht. Sie sind rücksichtsvoll gegenüber Mitmensch und Umwelt, verantwortungsbewusst und kritisch.

Lehrerinnen und Lehrer übernehmen Vorbildfunktion, fordern und fördern Leistung. Sie stützen sich auf ein transparentes Qualifikationssystem. Ihre Entscheide stimmen mit den behördlichen Vorschriften überein und werden den betroffenen Menschen gerecht. Sie ermöglichen Chancengleichheit der Geschlechter in allen Fächern und gewährleisten die Zusammenarbeit auch über die Grenzen der einzelnen Disziplinen hinweg. Die Lehrerinnen und Lehrer überprüfen, erneuern und erweitern in permanenter Weiterbildung ihr Fachwissen, ihre Unterrichtspraxis und ihre Erziehungsaufgabe.

Die Schulleitung führt das Gymnasium und die Handelsmittelschule nach kooperativen Gesichts-punkten. Sie ist die Mittlerin zwischen Schüler- und Lehrerschaft. Sie schafft die Voraussetzungen für ein Lehr- und Lernklima, das die Tätigkeit der Lehrerinnen und Lehrer begünstigt und die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler vom Jugendlichen zum Erwachsenen fördert.

Wir alle verstehen Wissen und Bildung als Voraussetzung für eine sinnvolle Lebensgestaltung, für das Mitwirken und das Bestehen in der Gesellschaft. Wir lehren und lernen genaues Beobachten, Wahrnehmen und Erkennen, Abstrahieren und Denken in komplexen Zusammenhängen. So erreichen wir unser Ziel, Wissen selbständig erschliessen und verarbeiten zu können. Ein Wahlsystem auf der Oberstufe ermöglicht eine vertiefte Ausbildung nach individuellen Neigungen und Fähigkeiten. Ein flexibles Freifachsystem kommt besonderen Interessen und Begabungen entgegen. Interdisziplinäre Projekte fördern das Interesse an fächerübergreifenden Fragen sowie die Zusammenarbeit zwischen Lehrenden verschiedener Fachrichtungen und Lernenden. Dem gleichen Zweck dienen die interdisziplinären Maturitätsarbeiten. Verschiedene Lehr- und Lernmethoden ermöglichen den Schülerinnen und Schülern, das exakte Arbeiten selbständig und im Team zu üben und die Fähigkeit zu entwickeln, die geleistete Arbeit zu überprüfen und zu verbessern.

Die Pflege der Kultur hat an unserer Schule einen hohen Stellenwert. Mit klassen- und stufenübergreifenden Anlässen und Veranstaltungen besonderer Art - Sporttagen, Schulreisen, Exkursionen, Ausstellungen, Schultheateraufführungen, Konzerten, Vorträgen, Debatten, Begegnungen mit andern Schulen - fördern wir unser Kulturbewusst-sein und unser Gemeinschaftsgefühl.

Die Schule ist gleichermassen ein Ort der Bildung und der Gemeinschaft. Indem wir zu unserer Schule, zu Areal, Bauten und Einrichtungen, Sorge tragen, indem wir untereinander offen sind für Gespräche und Kritik, indem wir in Konflikten rücksichtsvoll handeln, erfüllen wir - Schulleitung, Lehrerinnen, Lehrer, Schülerinnen, Schüler, Sekretariat und Hauspersonal - unseren Anspruch an Kultur und verwirklichen in den Klassen und in der Schulgemeinschaft ein produktives Zusammenleben.

Die im Leitbild formulierten Ziele und Absichten sind für alle Angehörigen der Kantonsschule Enge verpflichtend. Ihre Erreichung bzw. Einhaltung wird durch einen Leitbildrat, der sich aus Mitgliedern der Schulleitung, der Lehrerschaft, der Schülerschaft, ehemaligen Schülerinnen und Schülern sowie einer Elternvertretung zusammensetzt, periodisch überprüft. Die permanente kritische Auseinandersetzung von Abläufen, Methoden und Ansichten garantiert eine stetige Schulentwicklung. Sie setzt eine bleibende Bereitschaft zur Neuorientierung voraus, welche auch eine den gesellschaftlichen und normativen Änderungen angepasste Erneuerung des Leitbildes ermöglichen wird.